Das Projekt wurde Ende Januar 2009 abgeschlossen. Eine grössere Publikation ist in
Vorbereitung.
Im Herbst 2009 konnten wir mit einem Folgeprojekt starten. Informationen zum neuen Projekt
«Literalität in Alltag und Beruf LAB» finden Sie demnächst auf einer
neuen Website.
«Illettrismus und neue Technologien – Schriftlernen in der Nachholbildung»
(INT) 2006–2009
«Illettrismus» ist ein gesellschaftliches Phänomen und verweist auf die Tatsache,
dass es Erwachsene gibt, die Grundfertigkeiten des Lesens und Schreibens (Literalität) nicht
beherrschen, jedenfalls nicht in dem Ausmass, das zur Bewältigung der wichtigsten literalen
Anforderungen heute hinreichend ist. Mit der Digitalisierung des beruflichen und privaten Alltags
werden Kompetenzen im Umgang mit Schrift und Computer aber zunehmend wichtig. Die Wissenskluft
zwischen den Bildungsschichten - der «digitale Graben» - ist eine
Herausforderung für Wirtschaft, Kultur, Bildung und Politik.
- Wie können Erwachsene beim Erwerb von Schriftkompetenz und von Basiswissen im Umgang
mit ICT wirksam unterstützt werden?
- Wie lassen sich entsprechende Lernprozesse in die berufliche Nachholbildung integrieren und
welche Entwicklungsmöglichkeiten bieten Weiterbildungen im freiwilligen Bereich?
Antworten auf diese Fragen suchte das Projekt «Illettrismus und neue Technologien -
Schriftlernen in der Nachholbildung» (INT) mit drei eng verbundenen Zugängen:
- Entwicklung von Lernarrangements und Materialien für das integrierte Schrift- und
ICT-Lernen in der Erwachsenenbildung (fachdidaktisches Entwicklungsprojekt, deutschsprachige
Schweiz)
- Erkundung von Handlungsmöglichkeiten in ICT-gestützten Unterrichtsanlagen
(Lehr-Lernprojekt von Kursleitenden der Romandie im Sinne der Aktionsforschung)
- Erforschung von Lernprozessen sowie Motivations- und Einstellungsentwicklungen bei Lernenden
(sprachwissenschaftlich und pädagogisch-psychologisch ausgerichtete Begleitforschung,
deutschsprachige Schweiz)
Partner:
Der Projektbericht zum Download